Unsere Pfarrei mit den beiden Kirchengemeinden Neunkirchen und Mantel liegt westlich der Stadt Weiden in der Oberpfalz im Nordosten Bayerns. Ein schöner Flecken Erde mit vielen netten Menschen.
Seit 1683 sind die beiden eigenständigen Gemeinden Neunkirchen und Mantel zu einer Pfarrei mit einem Pfarrer verbunden.
Besondere Höhepunkte im Laufe des Jahres bilden Gemeindefeste und -fahrten, Konzerte, Kinderbibeltage, Weinabende, ökumenische Abende und andere Veranstaltungen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in unseren Kirchengemeinden wie auch in unseren Orten wohl und zu Hause fühlen. Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen.
Pfr. Andreas J. Ruhs
Jedes Jahr gibt es einen Text aus der Bibel als Jahreslosung. Sie soll uns durch das Jahr begleiten.
Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!
Offenbarung 21,5
Dieser Text aus der Offenbarung des Johannes möchte vor allem Hoffnung machen. Er möchte uns daran erinnern, dass Gott Erneuerung und Veränderung schenkt.
In einer Welt voller Krisen, Kriege und Unsicherheit bildet der Bibeltext von Johannes eine ganz neue Option, ein Gegenentwurf. Der Text erinnert uns daran, zu hoffen und zu vertrauen. Und er ruft uns dazu auf, die Welt mitzugestalten und zu verbessern. Die Vision des Reich Gottes bildet dabei keine ferne Utopie, sondern eine sehr konkrete Einladung, uns dieser Utopie ein wenig zu nähern – indem wir in unserem Umfeld für Frieden, Vergebung und Liebe sorgen.

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr veranstalten wir wieder ein
Räucherforellen-Essen.
Natürlich können die frisch geräucherten Fische auch mitgenommen/abgeholt werden.
Wann: Freitag, 20. März 2026
Wo: Gemeindehaus Mantel, Schulanger 2
Abholzeiten: 16.30 Uhr, 17.30 Uhr und 18.30 Uhr.
Eine Vorbestellung ist zwecks Planung notwendig. Bestellungen nimmt Harald Stengel bis 13. März unter Telefon/WhatsApp 0171/3212706 entgegen,
Wir freuen uns auf Euch!

Am Sonntag, den 15. März 2026, trafen sich 15 Kinder aus den Kindergottesdienst-Teams der Gemeinden Mantel und Neunkirchen zum Weltgebetstag der Kinder in Mantel. Als Namenschilder dienten farbenfroh bemalte Schmetterlinge, die von den Kindern und Kigo-Helfern gestaltet wurden.
Zu Beginn des Weltgebetstages lernten die Kinder Nigeria kennen, das Land der Gegensätze. Sie sahen Bilder von modernen Städten, Lehmhaussiedlungen, trockenen Wüstenlandschaften und grünen Gebieten mit Mangroven- und Mangobäumen. Außerdem erfuhren sie, wie Kinder dort aufwachsen, welche Schulen sie besuchen und dass es in Nigeria sowohl arme als auch reiche Menschen gibt.
Im zweiten Teil des Weltgebetstages stand das Thema „Kommt her zu mir! Ich bin für euch da!“ im Mittelpunkt. Die Geschichte von Chioma, einer Viertklässlerin aus Nigeria, wurde erzählt. Viele Kinder in Nigeria können nur sechs Jahre zur Schule gehen, da ihre Eltern sich keine Schuluniformen und Hefte leisten können. Besonders Mädchen haben es schwer, da viele Erwachsene der Meinung sind, dass Bildung für sie nicht wichtig ist. Chioma ist traurig, weil sie Angst hat, nicht gut genug für die fünfte Klasse zu sein und dann zuhause bleiben zu müssen. Ihre Freundinnen helfen ihr, indem sie zusammen lernen und beten. Nach ein paar Wochen verbessern sich Chiomas Noten und sie erkennt, wie wichtig ihre Freundinnen für sie sind und dass sie mit allem, was sie bewegt, zu Gott kommen kann.
Anschließend durften alle Kinder Taschen bemalen. Sie gestalteten sie mit Tieren, Mustern, Blumen, Autos und Mutmachsprüchen.
Den Abschluss des Weltgebetstages bildete das gemeinsame Vaterunser, der Segen durch Pfarrer Ruhs und das Weltgebetstagslied „Segen, Gottes guter Segen, verbindet unsre Welt. Auf allen unseren Wegen, Gottes gute Hand uns hält.“

Unter dem Motto "Kommt! Bringt eure Last!", eine Kurzfassung des Bibelwortes Jesu: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ (Mt 11,28), gestalteten in diesem Jahr Christinnen aus Nigeria den Weltgebetstag, der traditionell am ersten Freitag im März begangen wird.
Nigeria ist mit etwa 230 Millionen Einwohnern mit Abstand das bevölkerungsreichste Land Afrikas und weltweit das Land mit der sechstgrößten Bevölkerung. Im Zeitraum von 1989 bis 2019 hat sich die Bevölkerungszahl des Landes verdoppelt; weiterhin steigt diese stark. Dies bringt natürlich auch eine Menge Probleme mit sich.
Mitglieder de katholischen und evangelischen Kirchengemeinde feierten gemeinsam in der evangelischen St. Peter und Paul-Kirche Mantel den ökumenischen Gottesdienst. Musikalisch umrahmt wurde die Andacht von Mitgliedern des Singkreises und dem Jugendchor unter Leitung von Susanne Stark.
Im Anschluss zum Gottesdienst trafen sich die Besucher und die Mitwirkenden im evangelischen Gemeindehaus, um sich bei landestypischen Speisen und Getränke den Abend ausklingen zu lassen.
Unser Dank gilt allen Besuchern und Mitwirkenden, ohne die dieser besondere Gottesdienst nicht möglich wäre!
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