Gemeindeleben im Kirchenjahr

Ein kurzer Überblick, was alles so los ist in der Gemeinde im Jahr 2026.

Glockengeläut unserer St. Peter und Paul-Kirche zu Silvester 

Wir begrüßen das Jahr 2026
Bildrechte Annette Punzmann

 

 

 

Wir verabschieden das alte und begrüßen das neue Jahr!
Die Glockengeläut-Aufnahme stammt von unserem Mesner Harald Stengel, der am 31. Dezember zu Mitternacht, ausgerüstet mit Ohrschützern, in das Glockengestühl gestiegen ist, um diese Aufnahme zu fertigen. Herzlichen Dank!

Das Bild stammt von Annette Punzmann, die einen feinen Blick für Details besitzt und uns das Bild zur Verfügung gestellt hat. Auch hierfür herzlichen Dank! 

 

 

 

 

Gottesdienst unter freiem Himmel – Posaunenchor und Kinderchor lassen Waldforum erklingen

 

Der Posaunenchor spielt beim Waldgottesdienst 2026 in Rupprechtsreuth
Bildrechte Markus Punzmann

Unter idealen Wetterbedingungen fand am Sonntag ein stimmungsvoller Gottesdienst im Waldforum Rupprechtsreuth statt. Die Veranstaltung ist längst zu einer festen Institution der evangelischen Kirchengemeinden Mantel und Neunkirchen geworden.
Pfarrer Andreas Ruhs stellte den Gottesdienst unter das Thema „Unser Leben ist wie ein Baum am Wasser gepflanzt“. In seiner Predigt zog er eindrucksvolle Vergleiche zwischen Bäumen, Menschen und deren Beziehung zu Gott. Wie Bäume benötigen auch Menschen Wurzeln, die sie tragen. In einer vielfältigen Gemeinschaft können sie Stärke entwickeln und gemeinsam manch stürmische Zeiten überstehen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Posaunenchören Mantel-Neunkirchen sowie den Kinderchören aus Mantel begleitet. Mit sommerlichen Melodien schufen sie eine heitere Atmosphäre, die zum Mitsingen und Mitsummen einlud.
Besonderen Raum erhielten die zwölf neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, die im Jahr 2027 ihre Konfirmation feiern werden. Sie nutzten die Gelegenheit, sich der Gemeinde vorzustellen und einen ersten Einblick in ihre gemeinsame Vorbereitungszeit zu geben.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud das aufgebaute Kaffee- und Kuchenbuffet zum Verweilen ein. Viele nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den sommerlichen Vormittag in entspannter Gemeinschaft ausklingen zu lassen.
 

 

 

Jugendchor erlebt gelungenen Ausflug auf der Pegnitz

 

Kanufahrt
Bildrechte Susanne Stark

Ein abwechslungsreicher Kanu-Ausflug sorgte beim Jugendchor für beste Stimmung. 

Am 21. Juni brachen zwölf Kinder mit Begleitung nach Vorra auf, um einen unvergesslichen Tag in der Natur zu verbringen. Mit dabei waren auch die Mitglieder der WildVoices, die im neuen Schuljahr in den Jugendchor wechseln dürfen und bei diesem Ausflug ihre zukünftigen Chorfreunde näher kennenlernen konnten. Bei strahlendem Sonnenschein startete die Gruppe zu einer kurzweiligen Kanufahrt auf der Pegnitz. Unterwegs durfte eine erfrischende Badepause natürlich nicht fehlen, die von allen begeistert genutzt wurde. Die Kinder hatten sichtlich Freude am Paddeln, Lachen und gemeinsamen Erleben. 

Zum gelungenen Abschluss kehrte die Gruppe gemeinsam in ein Gasthaus ein, wo der erlebnisreiche Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklang.

 

 
 
 
 
 
 
Auferstehung feiern – Ostermorgen voller Licht, Hoffnung und Gemeinschaft
 

 

Ostergrab 2026
Bildrechte Jutta Lippik

In den frühen Morgenstunden des Ostersonntags feierte die Kirchengemeinde Mantel–Neunkirchen in Mantel den feierlichen Auferstehungsgottesdienst. In der zunächst dunklen Kirche sorgten nur wenige Kerzen für eine besonders stimmungsvolle und besinnliche Atmosphäre. Nach mehreren Lesungen, die von drei Konfirmand*innen gemeinsam mit Pfarrer Ruhs vorgetragen wurden, und der Verkündigung der Osterbotschaft wurde mit der Entzündung der Osterkerze der Kirchenraum vollständig erhellt.

Mit der Ostergeschichte wurde die zentrale Botschaft des christlichen Glaubens eindrucksvoll lebendig: Christus ist auferstanden – er ist wahrhaft auferstanden. Die Finsternis weicht dem Licht.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher herzlich zu einem gemeinsamen Osterfrühstück ins Gemeindehaus eingeladen. Der Kirchenvorstand hatte hierfür ein reichhaltiges und liebevoll vorbereitetes Frühstücksbuffet zusammengestellt. Beim gemeinsamen Essen bot sich viel Raum für Gespräche, Begegnungen und ein herzliches Miteinander.
 

 

 

 

 

 
Weltgebetstag der Kinder - Nigeria, ein Land der Gegensätze

 

Weltgebetstag der Kinder 2026 - Nigeria
Bildrechte Annette Punzmann

Am Sonntag, den 15. März 2026, trafen sich 15 Kinder aus den Kindergottesdienst-Teams der Gemeinden Mantel und Neunkirchen zum Weltgebetstag der Kinder in Mantel.  Als Namenschilder dienten farbenfroh bemalte Schmetterlinge, die von den Kindern und Kigo-Helfern gestaltet wurden.

Zu Beginn des Weltgebetstages lernten die Kinder Nigeria kennen, das Land der Gegensätze.  Sie sahen Bilder von modernen Städten, Lehmhaussiedlungen, trockenen Wüstenlandschaften und grünen Gebieten mit Mangroven- und Mangobäumen.  Außerdem erfuhren sie, wie Kinder dort aufwachsen, welche Schulen sie besuchen und dass es in Nigeria sowohl arme als auch reiche Menschen gibt.

Im zweiten Teil des Weltgebetstages stand das Thema „Kommt her zu mir! Ich bin für euch da!“ im Mittelpunkt.  Die Geschichte von Chioma, einer Viertklässlerin aus Nigeria, wurde erzählt.  Viele Kinder in Nigeria können nur sechs Jahre zur Schule gehen, da ihre Eltern sich keine Schuluniformen und Hefte leisten können.  Besonders Mädchen haben es schwer, da viele Erwachsene der Meinung sind, dass Bildung für sie nicht wichtig ist. Chioma ist traurig, weil sie Angst hat, nicht gut genug für die fünfte Klasse zu sein und dann zuhause bleiben zu müssen.  Ihre Freundinnen helfen ihr, indem sie zusammen lernen und beten.  Nach ein paar Wochen verbessern sich Chiomas Noten und sie erkennt, wie wichtig ihre Freundinnen für sie sind und dass sie mit allem, was sie bewegt, zu Gott kommen kann.

Anschließend durften alle Kinder Taschen bemalen.  Sie gestalteten sie mit Tieren, Mustern, Blumen, Autos und Mutmachsprüchen.

Den Abschluss des Weltgebetstages bildete das gemeinsame Vaterunser, der Segen durch Pfarrer Ruhs und das Weltgebetstagslied „Segen, Gottes guter Segen, verbindet unsre Welt. Auf allen unseren Wegen, Gottes gute Hand uns hält.“
 

Bildergalerie

 

Ökumenischer Weltgebetstag in der evangelischen Kirche in Mantel

 

Weltgebetstag 2026 Nigeria
Bildrechte Doris Borchardt

Unter dem Motto "Kommt! Bringt eure Last!", eine Kurzfassung des Bibelwortes Jesu: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ (Mt 11,28), gestalteten in diesem Jahr Christinnen aus Nigeria den Weltgebetstag, der traditionell am ersten Freitag im März begangen wird.

Nigeria ist mit etwa 230 Millionen Einwohnern mit Abstand das bevölkerungsreichste Land Afrikas und weltweit das Land mit der sechstgrößten Bevölkerung. Im Zeitraum von 1989 bis 2019 hat sich die Bevölkerungszahl des Landes verdoppelt; weiterhin steigt diese stark. Dies bringt natürlich auch eine Menge Probleme mit sich.

Mitglieder de katholischen und evangelischen Kirchengemeinde feierten gemeinsam in der evangelischen St. Peter und Paul-Kirche Mantel den ökumenischen Gottesdienst. Musikalisch umrahmt wurde die Andacht von Mitgliedern des Singkreises und dem Jugendchor unter Leitung von Susanne Stark.

Im Anschluss zum Gottesdienst trafen sich die Besucher und die Mitwirkenden im evangelischen Gemeindehaus, um sich bei landestypischen Speisen und Getränke den Abend ausklingen zu lassen.

Bericht OberpfalzDaheim